Die Themeneinreichung für die mündliche Bilanzbuchhalter-Prüfung – klingt erst mal nach Papierkram und Bürokratie, oder?
Die Themeneinreichung fühlt sich komplett anders an als alles, was du bisher in der Bilanzbuchhalter-Weiterbildung gemacht hast.
Während du dich bei den anderen Teilen auf klaren Fahrbahnen bewegst, stehst du hier plötzlich auf einem ungewohnten Terrain — gefühlt ohne Navi, ohne Geländer und manchmal auch ohne Plan.
Kein Wunder, dass sich das erstmal komisch anfühlt.
Grund #1: Die Lernpyramide lässt grüßen
Du hast wahrscheinlich schon gemerkt: Die Schwierigkeit steckt diesmal nicht im bloßen Lernen oder Wiedergeben von Wissen. Die Themeneinreichung – und später auch die Abschlusspräsentation – verlangen von dir etwas ganz anderes.
Hier reicht es nicht, Fakten auswendig zu lernen oder das Gelernte einfach „abzuliefern“. Hier wird plötzlich erwartet, dass du etwas Neues erschaffst. Kein Copy-Paste aus dem Lehrbuch.
Du sollst hier etwas Eigenes auf die Welt bringen – du entwickelst deine eigenen Ideen und deinen ganz eigenen Weg zur Lösung.
Fachleute nennen das eine „schöpferische Tätigkeit“.
Und das wird auch an der Lernpyramide deutlich:
Ganz unten: Zuhören, Mitschreiben – alles easy.
Ganz oben auf der Pyramide steht das Erschaffen – dort, wo du nicht mehr nur Wissen wiedergibst, sondern wirklich etwas Neues auf die Beine stellst:
Und was heißt das konkret für dein Thema in der Bilanzbuchhalter-Prüfung?
Stell dir vor, bei den anderen Prüfungsteilen bist du wie ein guter Koch, der ein bekanntes Rezept nachkocht.
Aber hier wirst du plötzlich gebeten, ein völlig neues Gericht zu erfinden – ohne Vorlage, mit deinen Zutaten, deinem Stil und deinem Geschmack.
Das kann anstrengend sein, weil du dir alles selbst zusammensetzen musst.
Aber genau darin liegt auch die Herausforderung und (ja!) die Chance, wirklich zu zeigen, was in dir steckt.
Warum schöpferische Tätigkeiten manchmal „weh tun“ (und wie du das für dich nutzen kannst)
Schöpferische wissenschaftliche Tätigkeiten bedeuten: Nicht einfach kopieren, sondern wirklich Neues hervorbringen. Das ist wie Lego bauen ohne Anleitung – aufregend, aber auch nervig, weil kein Bild mit dem, wie es aussehen wird, auf der Verpackung gibt’s.
Woran hapert es typischerweise?
1. Komplexität und Tiefe:
Kreative Aktivitäten erfordern oft ein tiefes Verständnis der Materie, mit der man arbeitet. Dies braucht Zeit- und Arbeitsaufwand, Mühe und Konzentration.
2. Kognitive Anforderungen:
Du läufst komplexe kognitive Prozesse wie Ideenfindung, Problemlösung, Abstraktion und Originalität.
Dein Kopf macht Überstunden – das fühlt sich manchmal an, als würde dein Gehirn ein Workout im Fitnessstudio machen. Muskelkater inklusive!
3. Emotionale Herausforderungen:
Kreativität bringt Gefühle mit: Kritik und Selbstzweifel gehören dazu, vielleicht auch mal Frust, weil’s nicht sofort klappt.
Dein Lego-Bauwerk ohne Anleitung musst du manchmal auf dem halben Weg wieder zerlegen, wenn du merkst: „Hmm, das passt irgendwie nicht.“ Also wieder auseinandernehmen, neu sortieren, nochmal probieren.
Genau das ist Teil des Prozesses – und völlig normal auf dem Weg zu einem richtig guten Thema.
4. Unsicherheit und Risiko:
Bei der schriftlichen Prüfung gibt’s für viele Aufgaben ein Schema – hier weißt du, was gemacht werden muss, um Punkte zu bekommen.
Bei der Themeneinreichung fehlt genauso ein Schema: Du kannst vorher nicht sicher wissen, ob dein Thema oder deine Präsentation wirklich punktet.
Gerade deshalb ist es so hilfreich, die Anforderungen und Bewertungskriterien genau zu kennen, um typische Stolpersteine gezielt zu vermeiden.
5. Selbstdisziplin und Motivation:
Kreativität ist kein Netflix-Abo – sie kommt nicht auf Knopfdruck. Manchmal hilft nur, sich selbst einen Kaffee zu spendieren und den Timer zu stellen: „Jetzt arbeite ich 20 Minuten, und dann gibt’s Kuchen!“
Grund #2: Neuland für viele angehende Bilanzbuchhalter:innen
Noch ein Punkt, der’s schwer macht: Für viele ist das der erste Kontakt mit so einer Prüfungsform. Es gibt keine Routine, keinen eingespielten Ablauf.
Oft ist nicht ganz klar, was genau erwartet wird – die Prüfungsanforderungen sind schwammig, Dozent:innen sagen Verschiedenes, jeder hat ein anderes „Geheimrezept“.
Und dann steht man da wie vor einer verschlossenen Tür, und niemand verrät, wo der Schlüssel liegt.
Was heißt das für dich?
Du bist nicht allein! Fast alle erleben genau das – Unsicherheit, viele Fragezeichen und ein bisschen Ratlosigkeit.
Aber das Gute ist: Es gibt Wege, wie du die Hürde nehmen kannst.
Und jetzt? Meine Tipps für dich:
Hier kommen meine erprobten Tipps, wie du die Fahrt entspannter angehst:
1. Wer liest, gewinnt!
Nicht nur die Prüfungsverordnung sollte dein Freund sein. Schnapp dir den DIHK-Brief – das ist quasi die geheime Bedienungsanleitung, die alle anderen ignorieren. Hier steht schwarz auf weiß, wie der Hase läuft.
👉🏻 Link dazu findest du ganz unten beim Blog-Artikel.
2. Schere, Stein, Papier!
Wenn Aussagen sich widersprechen – etwa zwischen Dozent:innen, Foren oder Mitschriften – dann gilt: Die DIHK-Information schlägt alles.
So wie im Spiel: Offizielle Quellen gehen immer vor und bringen dir Sicherheit, wenn du unsicher bist.
3. Zeit ist alles!
Der häufigste Grund, warum es bei der mündlichen Prüfung schiefgeht, ist schon die Themenwahl: Wer kurz vor knapp „irgendein“ Thema abgibt, legt den ersten Grundstein fürs Scheitern.
Themenverfehlungen und Arbeiten vorbei an den Anforderungen sind dann vorprogrammiert.
Plane genug Zeit ein – das Thema ist die Basis für alles, was danach kommt!
Fazit: Thema für die mündliche Bilanzbuchhalter-Prüfung finden
Ja, die Themeneinreichung für die mündliche Bilanzbuchhalter-Prüfung ist anspruchsvoll – aber sie ist machbar. Sie ist weniger eine Stolperfalle, sondern viel mehr ein Sprungbrett: Hier wächst du nicht nur fachlich, sondern auch an dir selbst.
Und wenn’s mal holprig wird: Bleib locker, atme durch, probiere weiter aus. Die besten Ideen kommen oft genau dann, wenn du denkst, du bist in einer absoluten Sackgasse.
Ich wünsche dir Happy Themeneireichung!
PS:
Falls du das Gefühl hast, der Berg ist zu groß – keine Panik.
Die meisten, die mit 100 Punkten für die BiBu-Präsi ihre mündliche Bilanzbuchhalter-Prüfung absolviert haben, standen mal genau an deinem Punkt.
Mit klarem Plan, Unterstützung und dem passenden Know-how wird es für dich deutlich leichter (und am Ende viel entspannter).
Mach Schluss mit Prüfungsangst & Lampenfieber – hier kommt dein Rückenwind für die mündliche! 🚀
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Jetzt wird alles anders: Du verstehst endlich, worauf es ankommt und lernst von jemandem, der die Prüfung wirklich kennt.